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Sicherung der Registry (scanreg.exe) Win98/Win98SE/WinME



Diese Aufgabe hat unter Windows 98/89SE/ME das Programm SCANREG.EXE übernommen. Windows lädt Scanreg
bei jedem Systemstart automatisch über die Registry. Standardmäßig legt Windows 98x/ME die Sicherungskopien der Registrierdatenbank im Ordner »Windows\Sysbackup« mit der Endung CAB ab und nummeriert die Kopien durch
(rb000, rb001, rb002...). Maximal fünf. Somit hat man fünf Sicherungen der Dateien SYSTEM.DAT, USER.DAT,
SYSTEM.INI und WIN.INI, die sich im Bedarfsfall unter DOS mit dem Befehl scanreg /restore wieder herstellen lassen.

Diese Standard-Einstellungen kann man jedoch durch ein paar Eingriffe in die INI-Datei von Scanreg ändern.

So kann man mit dem folgenden Eintrag
"BackupDirectory=E:\windows\sysbackup"
zum Beispiel festlegen, dass die Kopien auf einer anderen Partition abgelegt werden.

oder wie viele Sicherungskopien maximal gespeichert werden:
 "MaxBackupCopies = x"
(x  steht für Anzahl der Sicherungskopien)

Die Zeile »Backup=1« steht für die automatische Sicherung der Registry.
Eine »0« würde das Auto-Backup verhindern.

Die Dateien SYSTEM.DAT, SYSTEM.INI, USER.DAT und WIN.INI sichert Scanreg automatisch.

Wenn man weitere Systemdateien, etwa die AUTOEXEC.BAT oder die CONFIG.SYS, automatisch sichern will, kann man
dies erreichen, indem man den Eintrag
 "Files = 31, autoexec.bat, config.sys, msdos.sys"
in SCANREG.INI ergänzt. Die Zahl 31 gibt an, dass die folgenden Dateien im Root-Verzeichnis »C:\« des Boot-Laufwerks
liegen.

Weitere Codes für Verzeichnisse sind:

10 (Windows-Ordner), 11 (Windows-System) und 30 (Boot-Laufwerk).

 

Da Windows ständig auf die Registry zugreift, kann man den Befehl scanreg nur im DOS-Modus aufrufen. Anderenfalls
erhält man eine Fehlermeldung. Um die Dateien im laufenden Windows-Betrieb zu sichern, kann man mit Start-Ausführen
das Programm SCANREGW.EXE aufrufen. Unter der Oberfläche von Windows bringt der Aufruf nur wenig Spektakuläres.
Das Tool durchsucht die Registry nach Fehlern und schlägt am Ende eine erneute Sicherung der Datei vor. Dies ist im
Prinzip überflüssig, da bei jedem Windowsstart das Programm im Hintergrund ausgeführt wird und so täglich ein Backup
einer funktionstüchtigen Registry angelegt wird. Außer man hat die Automatische Sicherung abgeschaltet.

Mit dem Aufruf von Scanreg aus dem MS-DOS-Modus lässt sich eine korrupte Registry wiederherstellen.

SCANREG /RESTORE


Weitere Parameter an der Kommandozeile (MS-DOS-Modus)

SCANREG /BACKUP ............................................................ sichert die Registry,

SCANREG /RESTORE .......................................................... stellt die Datenbank wieder her

SCANREG /FIX ..................................................................... repariert die Registry

und mit

SCANREG / COMMENT="Kommentar" .............................. fügt man der CAB-Datei eine Kommentar hinzu.


Wenn Du Dich entschließt die automatische Sicherung der Registry unter Windows abzuschalten (Start MSCONFIG.EXE
über Start | Ausführen dort zur Karteikarte "Autostart" gehen. Hier den Eintrag "ScanRegistry" deaktivieren) musst
Du dies auch unter MS-DOS-Modus machen in dem du die SCANREG.EXE umbenennst (z.B.. Scanreg1.exe). Ansonsten,
wenn ein Fehler auftritt, startet Scanreg.exe trotzdem. Auch wenn es in Windows deaktiviert ist. Du kannst auch wie oben beschrieben die Scanreg.ini editieren (Backup=1 an; Backup=0 aus).

Bei Bedarf kannst Du die Sicherung manuell starten. Dies bedarf aber einer eisernen Disziplin. Man sollte regelmäßig eine Sicherung machen.


Tipp:

Ich persönlich ziehe das Tool ERU (win95 CD) vor und zusätzlich mache ich eine manuelle Sicherung mit Scanreg.exe.
Einfach aus dem Grund, da die automatische Sicherung eine kleine Tücke hat. Nachdem die fünfte Sicherung (Standard)
erstellt wird, und Windows eine erneute Sicherung veranlasst, werden die ersten überschrieben. Man hat zwar immer eine
intakte Sicherung, aber wenn man einen älteren Zustand wiederherstellen möchte, kann es passieren das gerade dieses
Backup überschrieben wurde.

Zu aller Letzt muss jeder selbst entscheiden wie er verfährt.

 

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