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Die Wiederherstellungskonsole


WinXP und Win2000 bringen eine DOS ähnliche Kommandozeilenumgebung
(Wiederherstellungskonsole)
mit. Diese lässt sich über die Installations-CD starten
(F10 Taste) oder einfacher ist es, die Konsole bei noch funktionierendem Windows
von der WinXP-CD (i386 Verzeichnis) mittels winnt32.exe /cmdcons zu installieren.
Hierzu erscheint auch ein eigener Eintrag im Bootmenü.


Befehlsumfang:


Mit dem Befehl fixboot schreibt die Konsole den BootSector des Startlaufwerks neu .


Mit dem Befehl fixmbr (entspricht seinem DOS-Pendant fdisk /mbr ) wird der Code
im Master Boot Record (MBR) erneuert; die Partitionsinformationen in diesem Sektor
bleiben dabei heil.


Mit diskpart und fon-nat ist es möglich eine Platte zu partitionieren , und mit dem gewünschten
Dateisystem (IFAT16, FAT32 oder NTFS) zu formatieren.


chkdsk
  prüft die logische Struktur von Partitionen, liefert einige Daten über sie, etwa
die Clustergröße, und repariert sie natürlich (entspricht scandisk ).


listsvc zeigt eine Liste der Treiber und Dienste an, die das System bei einem normalen
Systemstart laden würde; die Aufstellung betrifft die Installation, an die man sich beim Start der
Konsole angemeldet hat.  Mit enable und disable lassen sich einzelne Treiber oder Dienste vorübergehend außer Gefecht setzen.


map liefert einen tiefen Systemeinblick.  Es zeigt die intern vom System verwendeten Namen für die Laufwerke an. Diese Namen tauchen unter anderem in der Konfigurationsdatei des Boot-Loaders (boot.ini) auf.


Dann bleibt noch das kleine DOS-Befehlseinmaleins:

copy; ren; md; rd und delete

Kennt man einzelne Befehle nicht, erhält man mit help eine Übersicht und mit
help<kommando> nähere Informationen.


Werkzeuge andrer Hersteller die mehr Umfang bitten :

ERD-Kommander http://www.winternals.com
BlueCon http://www.oo-software.de



Artikel in Microsoft Knowledge Base:

Beschreibung der Windows XP-Wiederherstellungskonsole


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